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Werstener Straßennamen und ihre Geschichte
Die Kölner Landstraße(von Dr. Karl Dross)
Am 09. Oktober 1908 nach der Eingemeindung von "Kölner Chaussee" in "Kölner Landstraße" umbenannt.
Straßenschild Kölner LandstraßeKölner LandstraßeMit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ist sie die älteste aller Werstener Straßen und Wege, als ein Teilstück der rechtsrheinischen Straßen entlang des Rheines. Hier gab es seit der Eiszeit einen Sandrücken, der ein wenig herausragte aus der Rheinaue, die bis zur Regulierung des Rheines Mitte des 19. Jahrhunderts bis nach Unterbach und zu den Gerresheimer Höhen reichte.

Wiesdorfer StraßeDieWiesdorfer Straße hieß früher auch „Am Sandberg“ und vor der evangelischen Stephanuskirche ist auch der höchste Punkt in Wersten. Wer also von Osten kam und den Rhein nicht queren konnte, zog hier lang. Schon vor der Römerzeit hatte hier ein Fahr- und Reitweg bestanden. Dennoch gab es entlang dieser Straße, die im Laufe der Jahrhunderte ab und an ihren Namen wechselte - der vorletzte war Provinzialstraße (da wird sich aber die Provinzialversicherung ärgern, dass dieser Name nicht bestehen blieb) – noch bis ins letzte Drittel des 19. Jahrhunderts nur eine sehr lockere Bebauung. Dort gab es einige Bauernhöfe, die zumeist - von Norden (Oberbilk) gesehen - vor dem heutigen Werstener Kreuz lagen und den Flecken „Windfoch“ bildeten.
Zehn HäuserUmdie Jahrhundertwende vom 19. ins 20. setzte dann eine vergleichsweise rege, jedoch völlig ungeordnete Bebauung ein. Mancher Bau ist längst wieder abgerissen, so im Bereich zwischen der Haltestelle „Werstener Dorfstraße“ der Linie 701 und dem Rheindorfer Weg bis hin zur Wiesdorfer Straße. Wer sich die Häuser an der Kölner Landstraße ansieht, kann das ziemlich gut erkennen. Die Bebauung aus jener Zeit endet an der Ickerswarder Straße, gegenüber dem Bunker; ein Bereich der von alten Werstenern auch „Tenhüser“ (Zehn Häuser) genannt wird.

Foto "Zehn Häuser": Quelle Heimatverein Werstener Jonges
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Die Werstener Dorfstraße(von Dr. Karl Dross)
Am 13. März 1908 nach der Eingemeindung von "Dorfstraße" in "Werstener Dorfstraße" umbenannt.
Straßenschild Werstener DorfstraßeWerstener DorfstraßeDas alte Dorf Wersten war ein Straßendorf, das sich am damaligen Lauf der Düssel an der linken Uferseite hinzog und einen Teil der heutigen Straße „Am Dammsteg“ am östlichen Ende mit einbezog. Erst durch den Bau des „Südlichen Zubringers“ (heute A 46) im Jahre 1936, der eine Zufahrt von Düsseldorf zur damals gebauten Autobahn (heute A 3) war, daher der Name, wurde der östlichste Teil der Werstener Dorfstraße abgetrennt und als Straße dem Dammsteg zugeschlagen.

Werstener Dorfstraße 152Übrigenswurde erst 1972 auch in der Kommunalgrenzziehung der Dammsteg von Wersten nach Eller verschoben. Deshalb endet die Werstener Dorfstraße heute bei der Gaststätte Kafitz. Von den alten Bauernhäusern und Katen ist außer an der Werstener Dorfstraße 152 nichts mehr zu finden. Die letzten mussten beim Bau des Werstener Deckels für die Umlegung der Düssel weichen. Der eigenartige Knick bei der Burscheider Straße, wo die Werstener Dorfstraße eine S-förmige Doppelbiegung macht, ist erst um die Jahrhundertwende ins zwanzigste Jahrhundert durch die Einrichtung der Kampstraße entstanden.

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Straßennamenschilder in Düsseldorf
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