Wohlfühlen in WerstenWohlfühlen in WerstenWohlfühlen in WerstenWohlfühlen in WerstenWohlfühlen in WerstenWohlfühlen in WerstenWohlfühlen in WerstenWohlfühlen in Wersten
Anekdoten – Geschichten und Erinnerungen aus Wersten
Am Brückerbach (von Uwe Protzmann, Remscheid)
Am BrückerbachAnfang der 60er Jahre wohnten wir in Wersten am Mendelweg, direkt am Brückerbach. Zu dieser Zeit war dort nur der "Damm", der zur Bushaltestelle "Brückerbach" führte - und ansonsten nur Felder, Wiesen, Wald und Natur pur (und am Damm ein Hundeclub für Boxer).
Alsdie Schnellstraße gebaut wurde, die Richtung Zentrum führt, wurde sie so konzipiert, dass die Bewohner Werstens einerseits unter der Schnellstraße hindurchgehen konnten, aber auch oben die Ampel benutzen konnten, ohne die Brücke zu unterqueren.
DieAmpelanlagen waren oben noch nicht installiert - und plötzlich führte der Brückerbach ein enormes Hochwasser. Ein Unterqueren war nicht möglich, das Wasser stand wie ein See unter der Brücke. Da aber oben noch die Ampeln fehlten und auf der Schnellstraße ein reger Verkehr herrschte, wurde das Überqueren dieser beiden Spuren zu einem echten Abenteuer - besonders für Kinder, die mit der Buslinie "61" am Brückerbach zur Schule fahren mussten. Unsere Eltern standen in dieser Zeit eine Heidenangst um uns Kinder aus - hatten wir doch ansonsten am Mendelweg mit Verkehrsaufkommen so gut wie nichts am Hut.
VieleKinder wurden in dieser Zeit plötzlich von der Mutter zum Bus gebracht und wieder abgeholt.
(Foto: Copyright Wolfgang Krause)
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