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Impressum
1063
Erstmalige Erwähnung von „Werstine“ in einer Stiftungsurkunde „Frithericus“.
1150 Der Name „Werstyne" kommt in einer weiteren Stiftungsurkunde vor (Godefridus de Erprothe). Um diese Zeit besteht Wersten aus sechs bis acht Höfen.
1218 In einem Heberegister von Gerresheim wird Wersten „Warstein“ genannt.
1273 „Ropertus de Schadelich“ ist Pächter der Mühle, die in Abwandlung des Pächternamens später „Scheidlingsmühle“ genannt wurde (heute ist dort die Franz-von-Sales-Kirche).
1348 Bis 1372 zieht sich ein Streit zwischen dem Damenstift Vilich und dem Pfarrer von Himmelgeist, an den Wersten den Zehnten (Steuer in Naturalien und Dienstleistungen) abzuliefern hatte. Man einigte sich auf Kosten der Bauern: Neben dem Zehnten mussten sie nun auch noch eine Abgabe an den Pfarrer von Himmelgeist abführen.
1360 Wersten wird dem herzoglich bergischen Amt Monheim zugeteilt, dies galt bis 1806.
1368 Ein „Wylhelm de Wersteyn“ wird Schöffe zu Himmelgeist (bis ins 20. Jahrhundert waren Himmelgeist und Wersten eine Gemeinde). Zum Gerichtsbezirk Himmelgeist gehören neben Wersten und Himmelgeist auch Benrath, Itter und Holthausen. Berufungsinstanz war das Gericht auf dem Kreuzberg bei Kaiserswerth.
1420 Auch die Äbtissin Jutta von Daun zieht in Wersten Pacht ein.
1439 Die Scheidlingsmühle wird urkundlich erwähnt.
1440 Wersten erscheint in einer Urkunde von Haus Eller.
1530 Die Pestepidemie in Düsseldorf könnte auch in Wersten Opfer gefordert haben.
1577 Der „Oerschhof“ wird verpfändet; mehrere Pestepidemien bis 1580.
1583 Bis 1589 findet der „Truchsessische Krieg“ statt, der auch die rechtsrheinischen Dörfer in Mitleidenschaft zieht.
1588 Spanische Truppen plündern Wersten.
1600 Der Pastor von Eller muss einen Teil seines Zehnten aus Wersten an das Haus Eller abliefern.
1622 Im Verlauf der spanisch-niederländischen Kriege setzen spanische Soldaten südlich von Düsseldorf über den Rhein. Beim „Fouragieren“ müssen auch die Werstener dran glauben. In den folgenden Jahren (30jähriger Krieg) werden die Bauern immer wieder von durchziehenden Heeren geplündert.
1630 Ein Werstener Bauernsohn wird von umherstreifenden Soldaten erschossen.
1633 Das Amt Monheim - damit auch Wersten – wird von kaiserlichen Truppen besetzt. Sie „richten durch Plünderungen und Abschneiden des Korns großen Schaden an."
1634 Nachdem zwischenzeitlich die Schweden da waren, „raubten“ die Mansfelder (kaiserlich) „das Land aus.“
1635 Am 17. Februar brechen Eisschollen den Damm am „Wiedfeld“ (heute etwa Kamper Acker in Holthausen). „Eistürme“ schieben sich auf die Felder Werstens.
1637 Drei Morgen Land im Werstener Felde werden dem Kapitel in Gerresheim überschrieben.
1639 Bis 1642 musste Düsseldorf kaiserlichen Truppen Quartier leisten. Ihre Verpflegung besorgten sich diese im Umland. „Gelegentlich versuchte die aufgebrachte Landbevölkerung Widerstand gegen die Soldateska zu leisten.“
1654 Das „Lagerbuch“ (Pfarrarchiv) von St. Nikolaus in Himmelgeist hält die Verpflichtungen (Zehnten) der Werstener Höfe fest.
1683 Zu diesen Verpflichtungen wird auch das „Meylläutt“ (Mailäuten) gezählt.
1691 Feststellung der „Rottzehntpflichtigen“ durch eine Verordnung des Kurfürsten Carl-Theodor.
1705 Streitigkeiten zwischen der „Schallingsmühle“ und der Rompelsmühle in Bilk über die „Mahlgerechtsame“ (Mahlrechte). Zum Mahlbezirk gehören neben Windfoche und Wersten auch Himmelgeist, Mickeln und Teile von Holthausen. Andere Autoren zählen auch noch Stoffeln, Oberbilk und Teile von Lierenfeld dazu.
1731 In Wersten gibt es 26 Haushaltungen.
1784 Eine gewaltige Überschwemmung bedroht auch Wersten.
1795 Erneute Hochwasserkatastrophe.
1796 Ein „gewaltiger Nordweststurm“ legt große Teile der Waldungen zwischen Stoffeln und der jetzigen Kölner Landstraße nieder und „schlug eine lange Schneise hinein“. Daraus entsteht möglicherweise der Name „Windfoche“.
1806 Bei der napoleonischen Neuordnung der deutschen Weststaaten wird Wersten als Teil der Mairie Benrath dem großherzoglich bergischen Kanton Richrath, das zum Arrondissement Düsseldorf gehört, zugeschlagen.
1809 Im Privathaus des Mühlenhofbesitzers Korff (Kölner Landstraße) findet die erste Schule in Wersten Platz. Zugleich schenkt Korff ein Grundstück zur Errichtung eines Schulgebäudes.
1810 Im August wird das neue Schulhaus Kölner Landstraße 42 bezogen. 
1815 Auch nach der Übernahme der Grafschaft Berg durch den König von Preussen bleibt Wersten bei der Bürgermeisterei Benrath.
1858 Eröffnung der Gaststätte „Zum Schwan“, im Volksmund nach dem Inhaber „Kuth“ genannt. Es lag, die Werstener Straße ist erst 1927 gebaut worden, mitten auf dem Werstener Kreuz, Richtung Innenstadt.
1865 Gründung des katholischen Kirchenchores „St. Gregorius“.
1866 Cholera-Epidemie
1868 Ein neues Schulhaus wird an der Werstener Dorfstraße 90 erbaut (heute Bürgerhaus). „Sie umfasste 5 Klassenräume und 3 Lehrerwohnungen“.
1872
1874 Erste evangelische Klasse in der Schule Werstener Dorfstraße.
1884 Die katholische Gemeinde gründet den „Kirchbauverein Wersten“.
1886 Endgültige Schließung der Schule an der Windfoche, Kölner Landstraße 42.
1884 Der „Liederkranz Wersten“ wird gegründet.
1888 Die Ziegelei Habes mit zwei Ringöfen entsteht an der Kölner Landstraße etwa dort, wo heute die Provinzial-Versicherung ist. 
1890 Der Hof „Zur Leuchten“ (auch An der Leut; an der Werstener Dorfstraße etwa dort gelegen, wo sie den Knick in Richtung Burscheider Straße macht) wird abgerissen.
1891 Die Notkirche (eine aus Benrath überführte ehemalige Kesselschmiede) wird an der Stelle errichtet, wo heute St. Maria Rosenkranz steht. Sie erhält 1893 die „Benediktion“.
1893 Die Scheidlingsmühle, die mittlerweile als Lagerraum genutzt wurde, brennt mit allen Nebengebäuden ab. Wenig später entsteht dort ein Restaurant mit Gartenwirtschaft.
1894 Gründung des Lokals „Lindentor“.
1898 Am 22. Mai wird der katholische Arbeiterverein (später KAB) gegründet.
Am 25. September erhält Wersten an der Viehstrasse (heute Werstener Friedhofstraße) seinen ersten (katholischen) Friedhof.
Am 12. Dezember Inbetriebnahme der Kleinbahn (Einmeter-Spur) Benrath-Oberbilk.
1900 An der Schule an der Dorfstraße wird ein drittes Gebäude für die evangelischen Kinder errichtet.
Die evangelischen Werstener, die bislang von Urdenbach aus betreut wurden, werden vom Pfarrer in Eller betreut.
In den folgenden 10 Jahren werden an vielen Stellen völlig ungeordnet Mietshäuser gebaut: Vor allem an der Kölner Landstraße zwischen der heutigen Shell-Tankstelle und der Wiesdorfer Straße und der Dorfstraße und Leichlinger Straße, aber auch entlang der Kampstraße-Werstener Dorfstraße, Opladener Straße und an der Burscheider Straße.
1901 Am 22. März wird die katholische Gemeinde eigenständige Pfarrei.
Erste evangelische Gottesdienste im Schulsaal des evangelischen Teils der Schule an der Dorfstraße im Winter.
Die Lederfabrik (heute etwa Elly-Heuss-Knapp-Schule) wird in Betrieb genommen. Sie wird im 2. Weltkrieg durch Bomben zerstört.
1902 Der Zug Wersten (-Holthausen) des Deutschen Roten Kreuzes wird gegründet.
Eine freiwillige Feuerwehr wird in Wersten gegründet.
Die Gaststätte Cafitz am Ende der Werstener Dorfstraße wird gebaut.
Im Neubau Kölner Landstraße 182 eröffnet eine Apotheke.
1903 Fünf Werstener Gemeinderatsmitglieder bitten mit Schreiben vom 11. Februar den Benrather Bürgermeister, „auf die Tagesordnung der nächsten Gemeinderatssitzung ...zwei Punkte zu stellen“: Bei der Stadt Düsseldorf „Hergabe von Wasser und Gas an die Ortschaft Wersten“ und „Eingemeindung der Ortschaft Wersten“ zu beantragen. Der Bürgermeister ist verärgert. In der Sitzung am 9. März beschließt der Gemeinderat dennoch, in Düsseldorf vorstellig zu werden.
Die „Zehnhüser“, Kölner Landstraße 237 bis 255, entstehen.
Die Schankwirtschaft „Zum Grafen Haeseler“ an der Kölner Landstraße / Ecke Leichlinger Straße (später Werstener Hof) wird eröffnet.
1904 Der „Turnverein Germania Wersten 04“ wird gegründet. Geturnt wird in den Sälen der Gaststätten Falkenberg, heute nicht mehr vorhanden (Dorfstraße), Kuth, die dem Bau des Werstener Kreuzes weichen musste und später auch Feld, Kölner Landstraße / Ecke Opladener Straße.
Auch am Werstener Feld (100 bis 104) werden Mietshäuser gebaut.
Ab dem 1. Oktober gibt es die evangelische Kirchengemeinde Eller-Wersten.
1905 Die „Rote Schule“ Werstener Feld / Werstener Friedhofstraße wird bezogen.
Neben dem katholischen Friedhof entsteht ein evangelischer.
Gründung des DJK „Rheinland 05“.
1906 Am 3. Januar wird die neue evangelische Schule „Am Sandberg“ (heute Wiesdorfer Straße) bezogen.
Bei einer Bürgerversammlung am 21. Juni stellt Herr Hubert Klein fest: „...dass in ganz Wersten eine Stimme sei: Nach Düsseldorf!“.
Vertragsunterzeichnung mit der Stadt Düsseldorf für die Lieferung von Gas, Wasser und elektrischer Energie am 28. August und 28. September.
1907 Am 22. März wird der Grundstein für die Kirche St. Maria Rosenkranz gelegt.
Der Regierungspräsident genehmigt die Eingemeindung nach Düsseldorf.
1908 Am 1. April wird Wersten nach Düsseldorf eingemeindet.
Genau ein Jahr später erfolgen erst weitere Eingemeindungen nach Düsseldorf: Heerdt, Oberkassel, Himmelgeist, Stockum, Gerresheim, Rath, Ludenberg und Eller.
Einrichtung des Spaltwerks und Bau des ersten Damms entlang des „Brückerbachs“ in seinem neuen Verlauf.
Gründung der Brotfabrik Reineke an der Leichlinger Straße.
1909 Der „Halbusch“ fällt an die Landgemeinde Benrath.
1910 Am 1. Oktober wird auf der Kölner Landstraße 268 die erste Apotheke in Wersten als Fortuna-Apotheke eröffnet.
Am 23.10 wird die Kirche St. Maria Rosenkranz konsekriert (geweiht).
1911 Die Kapelle (Betsaal) der evangelischen Gemeinde Eller-Wersten an der Wiesdorfer Straße wird am 17. Dezember eingeweiht.
Die freiwillige Feuerwehr Wersten wird aufgelöst und in die Berufsfeuerwehr eingegliedert.
1912 Wersten 04 bekommt eine Fußballabteilung (Spielstätte: Heutiges Gelände der „Weißen Schule“).
1916 Das Straßenbahndepot „Wersten“ an der Siegburger Straße wird am 1. Juli eröffnet.
1917 Im November kauft der „Gemeinnützige Verein für Landhaussiedlungen“ ein Gelände zwischen südlicher Düssel und Harffstraße (damals zu Eller gehörig).
1918 Der 1. Weltkrieg forderte 161 Gefallene aus Wersten.
1919 Am 31. Dezember erster Spatenstich für die „Grüne Siedlung“: Nixenstraße, Ohligser Straße, Erlenhof.
Ab dem 28. Oktober wird die Fortuna-Apotheke in „Falken-Apotheke“ umbenannt.
1920 Wersten 04 erwirbt ein Gelände an der Friedhofstraße als Fußballplatz.
1922 Die ersten Häuser der „Spiegelglassiedlung“ an der Halbuschstraße werden gebaut.
1923 Wegen der großen Arbeitslosigkeit wird eine tägliche Volksspeisung durchgeführt. Zwei Werstener Metzgereien kochen täglich für 300 bis 350 Menschen Eintopf.
Die Werstener Straße wird auf einem Damm zwischen Kölner Landstraße und etwa Stoffeler Kapellchen gebaut. Nun ist die Innenstadt nicht nur über Oberbilk zu erreichen.
Das erste Haus in der Bende wird gebaut.
1924 Baubeginn eines Pfarrhauses für die St.-Maria-Rosenkranz-Gemeinde.
1925 Gründung des Werstener Schützenvereins; sein erster Chef wird Wilhelm Schnitzler.
1927 Das „Düsselheim“ am Ohligser Platz wird eröffnet. Es hat in den nächsten 70 Jahren eine zentrale Rolle im Werstener Vereinsleben gespielt.
In der „Grünen Siedlung“ sind 357 Häuser mit 573 Wohnungen entstanden.
Die sogenannten „Kriegsbeschädigten-Häuser“ an der Burscheider Straße werden gebaut (von Ecke Kampstraße bis zur Liebfrauenstraße).
Errichtung der sogenannten Stahlhaussiedlung in Wersten Südost.
1928 An der Kölner Landstraße 306/308 eröffnet Willi Lindackers eine Färberei und chemische Reinigung.
1929 Die Karnevalgesellschaft „Knaasköpp“ wird gegründet.
Bezug der Stahlhäuser.
Der Angelsportverein „Petri-Heil“ wird gegründet.
1930 Am Werstener Feld sind viele Wohnbauten entstanden.
Die „Henkelhäuser“ (Bauherr: Böhme Fettchemie) am Ende der Werstener Dorfstraße (204 bis 214) werden errichtet.
Die „Henkelsiedlung“ an der Mergelgasse entsteht.
1932 Die „Grüne Siedlung“ wird von St. Gertrud in Eller zu St. Maria-Rosenkranz umgepfarrt.
Am Rheindorfer Weg wird im Juli eine Baracke aufgestellt, die als (evang.) Schule dient.
Bau des Pfarrheims an der St.-Maria-Rosenkranz-Kirche mit Kindergarten, der am 14. November eröffnet wird.
1934 Der Präses des Jungmänner-Vereins Wersten, Kaplan Hugo Steinbach, wird wegen angeblicher „staatsfeindlicher Bestrebungen“ am 20. Januar, nachts um 3 Uhr von der Gestapo verhaftet.
Dr. J. Weischenberg wird Schützenchef in Wersten.
Die „Bende“ wird bebaut.
Die Straßenbahnlinie 1 wird vom Stoffeler Kapellchen über Wersten bis Holthausen verlängert und nimmt am 14. Oktober den Betrieb auf.
1935 Die „Hermannstadt-Siedlung“ an der Halbuschstraße entsteht.
1936 Die Werstener Straße wird in Vorbereitung des Baus des Südlichen Zubringers verbreitert.
Das Restaurant Kuth wird abgerissen und zieht in einen Neubau mit Kino („Filmhof“) ein paar Meter weiter.
Der „Belleshof“ an der Dorfstraße, sowie das dritte Gebäude der alten Schule an der Dorfstraße werden abgerissen, damit der „Südliche Zubringer“ gebaut werden kann.
Die neue „Weiße Schule“ an der Lützenkircher Straße wird auf einem Gelände, das zuvor Schützenplatz war, gebaut und noch Ende des Jahres bezogen.
1937 Der „Südliche Zubringer“ wird am 6. Mai offiziell eröffnet. Dazu musste die Düssel verlegt werden. Nun liegt Wersten nicht nur an einer Nord-Süd-Achse (Kölner Landstraße) sondern auch an einer West-Ost-Achse.
1938 Bau der Feuerwache am Werstener Feld (während des 2. Weltkriegs zerstört).
1939 Mit Beginn des 2. Weltkrieges am 1. September wird die weiße Schule von der Heeresverwaltung beschlagnahmt, jedoch kann ab Mitte Oktober in 4 (von 12) Schulräumen der Unterricht wieder aufgenommen werden.
1941 Eine Luftmine schlägt Ecke Nixenstraße / Ohligser Straße ein und tötet 4 Menschen.
1942 Am 9. November werden durch Bomben Fenster- und Türschäden an der „Weißen Schule“ hervorgerufen.
1943 Bomben fallen am 27. Januar auf die Langenfelder Straße, an der Leverkuser Straße brennt ein Haus ab (Brandbomben), die Turnhalle der „Weißen Schule“ wird stark beschädigt.
Bombenvolltreffer auf den nördlichen Teil der „Weißen Schule“ am 26. Mai, am 30. Mai auf der Nixenstraße.
1944 Am 23. April sind 5 Menschenleben auf der Dorfstraße durch Bombeneinwirkung zu beklagen.
Am 7. Oktober muss die „Weiße Schule“ geschlossen werden, sie wird erst wieder am 6. August 1945 mit 4 Klassen eröffnet werden.
1945 An der Sprockhöveler Straße gibt es am 10. Februar 10 Tote, darunter 5 Kinder, durch Fliegerbomben, die ohne Fliegeralarm während des Tages fielen.
Auch Wersten liegt unter Beschuss amerikanischer Artillerie, eine Frau wird beim Aufhängen der Wäsche durch ein Geschoss tödlich verletzt.
Am 7. März wird der Straßenbahnbetrieb, der zuletzt nur von Holthausen bis Depot Wersten lief, eingestellt.
Am 16. April rücken von Benrath kommend amerikanische Truppen ein.
Als erste Straßenbahnlinie nach dem 2. Weltkrieg in Düsseldorf nimmt die Linie 18 Schadowplatz-Benrath am 8. Juni wieder den Betrieb auf. Zwei Monate später fährt die Linie 1 wieder von Werstener Dorfstraße bis Rath, ab Dezember auch von der Wendeschleife Burscheider Straße (am Werstener Feld).
1946 Der Kolpingverein wird gegründet.
Peter Haferkamp wird Chef des St. Sebastianus Schützenvereins Wersten.
Bei Nacht und Nebel wird von wohnungslosen Werstenern die Mauer an der „Weißen Schule“ abgetragen, um sich aus den Steinen Behelfswohnungen zu bauen.
1947 Die evangelische Kirchengemeinde wird am 6. Juli selbständig (vorher Eller-Wersten).
1949 Wersten 04 nimmt den neuen Sportplatz am Scheideweg in Besitz.
1951 Der erste evangelische Kindergarten, der vorher in einer Baracke untergebracht war, wird an der Wiesdorfer Straße bezogen.
Der letzte Acker im Herzen Werstens verschwindet: Die Häuser Kölner Landstraße 173-187 gegenüber der Stadtsparkasse werden gebaut.
1952 Die Fortuna-Apotheke, die sich jetzt „Falken-Apotheke“ nennt, zieht in den Neubau Kölner Landstraße 176 um.
1953 Da das Haus Kölner Landstraße 182 abgerissen wird, zieht die Apotheke in das Haus 176 auf derselben Straße um.
Die sogenannte „Asthmabrücke“, eine Fußgängerbrücke zwischen Werstener Dorfstraße und Nixenstraße, ist fertig.
Der Heimatverein „Alte Werstener“ wird gegründet.
1954 Bau der Brücke Werstener Feld über die B 326.
1955 Die letzten Bewohner verlassen den Hochbunker an der Burscheider Straße.
Im Juli wird das Lore-Agnes-Haus der AWO eröffnet.
1956 Die neue Bundesstraße 326 Düsseldorf-Wuppertal wird Ende Juli dem Verkehr übergeben.
Der katholische Kindergarten, der bislang im „Sälchen“ des Pfarrheims untergebracht war, bezieht den Neubau an der Roderbirkener Straße.
1957 An der Kölner Landstraße wird die Stadtsparkassen-Filiale eröffnet.
Bau der sogenannten Polen-Siedlung an der Pattscheider Straße.
1958 Im April wird der Verkehrskindergarten neben der Weißen Schule in Betrieb genommen.
Zu Pfingsten wird die Stephanuskirche eingeweiht.
Der erste St.-Martins-Verein wird gegründet. Er existiert bis 1988.
Bau der Kirche „St. Maria in den Benden“ am Dechenweg.
1960 Im April wird die Realschule für Jungen, Siegburger Straße, fertig gestellt (heute Joseph-Beuys-Gesamtschule).
Am 16. Dezember ist Bundespräsident Heinrich Lübke in Wersten (Lore-Agnes-Haus der AWO).
Wersten bekommt eine Feuerwache am Werstener Feld 30.
1961 An der Ickerswarder Straße wird ein Verkehrsübungsplatz eingerichtet.
Sechs Mehrparteienhäuser an der Werstener Dorfstraße (178 – 188) werden gebaut.
Der Bau der KAB-Siedlung (zwischen Brückerbach und Auf´m Rott) wird begonnen.
Am 1.Oktober 1961 wird am Werstener Feld 30 eine Feuerwache ("FW 7") nach fast zweijähriger Bauzeit in Betrieb genommen. Sie entsteht aus zwei Lagerhallen, die mit einem Zwischenbau zu einem U-förmigen Trakt verbunden werden.
1962 Die neue Marienschule am Rheindorfer Weg wird bezogen.
Am Werstener Feld wird im Juni die orthodoxe Kirche mit Gemeindezentrum fertig, die vorerst für alle orthodoxen Christen Düsseldorfs Heimstatt wird. 
1964 Die letzten Reste des „Hohen Sandhof“ an der Kölner Landstraße (etwa Einfahrt Ziegeleiweg) werden abgerissen.
1965 Das Minna-Blanckertz-Heim des DRK entsteht an der Kölner Landstraße.
Die erste Buslinie in Wersten (37) verbindet ab 3. Mai den Dopplerweg mit Am Dammsteg.
Das Lydiahaus der evangelischen Kirchengemeinde wird eingeweiht.
Das Jugendhaus „Offene Tür“ Lützenkircherstraße wird am 11. Oktober eröffnet.
Die englische Königin, Elizabeth II., fährt vom Benrather Schloss kommend über die von zahlreichen Menschen gesäumte Kölner Landstraße zum Rathaus.
1966 Neubauten an der Bruchhausenstraße werden bezogen.
1967 Am Kärtner Weg (1- 29) entstehen viele Wohnungen.
Die „Stahlhäuser“ werden demontiert, was erst 1972 abgeschlossen wird.
1968 An der Dabringhauser Straße werden die Hausnummern 37 bis 43 bezogen.
Die Schule am Massenberger Kamp mit Lehrschwimmbecken wird Ende Mai in Betrieb genommen.
Das in ganz Düsseldorf bekannte Gartenlokal „Scheidlingsmühle“ wird abgerissen. Zwei Jahre später wird hier die Franz-von-Sales-Kirche gebaut.
Für den Umbau des Werstener Kreuzes verschwindet das Restaurant „Zum Schwan“ der Familie Kuth, das älteste Werstener Lokal, endgültig.
1969 Die „provisorische“ Stahlhochbrücke am Werstener Kreuz wird ihrer Bestimmung übergeben. In den nächsten 15 Jahren bekommt Wersten durch die Verkehrsnachrichten („Stau am Werstener Kreuz“) einen gewissen Bekanntheitsgrad.
Eine U-Bahn-Linie, die in Wersten parallel zur Kölner Landstraße laufen soll, wird geplant, aber nie gebaut.
Die Buslinie 37, die ab 7. Oktober 1966 bis Eller verlängert worden war, fährt eine Schleife durch das Neubaugebiet Wersten-West.
1970 Neue Mietshäuser sind an der Harffstraße, Wipperfürther und Lenneper Straße bezugsfertig.
Am 11. Januar wird das Pfarrzentrum Dabringhauser Straße eingeweiht. Neben einem Kindergarten gibt es einen gottesdienstlichen Raum für die katholisch-ukrainischen Christen.
Die „Franz-von-Sales-Kirche“ wird gebaut.
1972 Letzte Grenzveränderungen: Stoffeler Broich und die Christophstraße im Westen und auch das Gelände, wo sich heute der Botanische Garten befindet (zu Bilk) und Am Dammsteg im Osten (zu Eller), die beide „schon immer“ zu Wersten gehört hatten, werden abgetrennt.
Das „Benrather Tageblatt“ wird von der Rheinischen Post übernommen.
1973 Theo Helpertz wird Schützenchef in Wersten.
1974 Das Altenzentrum  an der Wipperfürther Straße wird geweiht.
1976 Mit der Fertigstellung der Kuppel im Botanischen Garten erhält Wersten ein neues Wahrzeichen, auch wenn sie seit 1971 eigentlich in Bilk liegt.
Am 3. September eröffnet die Filiale der Stadtbücherei Ecke Liebfrauenstraße / Kölner Landstraße.
1979 Auf dem Gelände des ehemaligen katholischen Friedhofs an der Friedhofstraße entsteht eine Tennisanlage.
Die „Münchener Straße“ wird für den Verkehr freigegeben.
1980 In der Neubausiedlung Wersten-West („Otto-Hahn-Siedlung“) werden die ersten Wohnungen bezogen.
1981 Einstellung des Schulbetriebs an der Werstener Dorfstraße. Die Sonderschule für Behinderte zieht in die Schule am Massenberger Kamp.
1982 Für die Umsetzung der Kleingärtner aus dem BuGa-Gelände entstehen an der Hügelstraße weitere Kleingartenanlagen.
Die Schule Werstener Dorfstraße 90 wird Bürgerhaus. Der Heimatverein Werstener Jonges erhält darin sein Archiv, Spektrum 76 und der Tanzkreis Wersten erhalten hier ihr Domizil.
Die „Bende“ wird an die Kanalisation angeschlossen.
Die letzten Reste der Ziegelei Habes werden abgerissen, um für den Neubau der Provinzialversicherung Platz zu machen.
Das Altenzentrum „Klara-Gase-Haus“ in der „Grünen Siedlung“ wird am 29. April geweiht.
1983 Am 15. März wird im hinteren Gebäude der Schule Werstener Dorfstraße das evangelische Jugendhaus eingeweiht.
Ein Erdbeben der Stärke 5,1 lässt am 8. November, nachts um 01.40 Uhr, die Tassen in den Schränken tanzen.
Beginn des Umbaus des Werstener Kreuzes. Die Düssel wird erneut wegen des Straßenbaus umgelegt. Im Laufe der nächsten Jahre wird die Altbebauung aus der Jahrhundertwende zum 20. Jahrhundert zwischen Werstener Kreuz bis zur Wiesdorfer Straße abgerissen.
Der Uni-Tunnel zwischen Fleher Brücke und Werstener Kreuz wird am 06.12. für den Verkehr freigegeben.
1984 Am 24. November wird die Stahlhochbrücke am Werstener Kreuz abgerissen.
1985 Für das „Düsseldörfchen“ wird am 9. November der Grundstein gelegt.
Das völlig umgebaute Lore-Agnes-Haus der AWO wird wieder eröffnet.
1986 Offizielle Einweihung des neuen Werstener Kreuzes. Damit sind auch die Straßenbauarbeiten zwischen dem Kreuz und dem Rheindorfer Weg abgeschlossen.
Am 3. Juni findet das erste Deckelfest statt.
Genau einen Monat später wird der von der IG Werstener Vereine gestiftete Brunnen eingeweiht.
Im November werden die ersten Häuser des Düsseldörfchens bezogen.
1987 Die Bundesgartenschau in Düsseldorf (-Wersten) findet statt.
Das „Neurologische Therapie Centrum“, eine Tagesklinik, wird im Mai eröffnet.
1988 Am 10. September wird der Kindergarten im Düsseldörfchen eröffnet.
1989 Ein Wirbelsturm am 16. März richtet auch in Wersten Schäden an.
1990 Grundsteinlegung für das neue Gemeindehaus mit Kindergarten Wiesdorfer Straße am 30. September.
Ein Orkan über Wersten verursacht am 1. März erhebliche Schäden am Kirchendach von St.-Maria-Rosenkranz.
1991 Der Guerickeweg wird bis zur Kölner Landstraße durchgezogen.
Brandanschlag auf ein Übersiedlerheim am Flemingweg.
Im August wird das Richtfest für das „Werstener Tor“ gefeiert. 
1992 Ein Erdbeben der Stärke 5,5 reißt am 13. April die Menschen in Wersten nachts um 3.20 Uhr aus dem Schlaf.
Der Großneubau Guerickeweg / Kölner Landstraße mit vielen Geschäften wird fertig.
Die Gesamtschule Siegburger Straße (Josef-Beuys-Schule) wird eröffnet.
1993 Zur Erinnerung an die Stahlhochbrücke stiftet der Heimatverein zu seinem 40jährigen Bestehen ein Gedenkstein mit Bronzetafel (Entwurf und Gussvorlage: O. Flämig).
1995 Die Provinzialversicherung bezieht am 14. Januar ihren Neubau in Wersten.
Im Sommer ist der Umbau der Kölner Landstraße abgeschlossen.
Auf dem ehemaligen evangelischen Friedhof an der Hügelstraße / Ecke Friedhofstraße wird am 20. Juli eine Grünfläche der Öffentlichkeit übergeben. An die frühere Nutzung erinnert ein Grabkreuz, das vom Heimatverein renoviert und mit einer Gedenktafel versehen worden ist. 
1998 Im Dezember wird das neue DRK-Zentrum eröffnet.
1999 Im DRK-Zentrum an der Kölner Landstraße wird ein Seniorenzentrum eröffnet.
Ein ökumenischer Arbeitskreis der katholischen und evangelischen Gemeinde beschließt einen "Koordinierungskreis gegen Armut" zu gründen, der zwei Jahre später in "Mit Herz und Hand für Wersten" umbenannt wird.
2000 Baubeginn des Wohnparks Guerickeweg (Kölner Landstraße) mit 85 Wohnungen.
2001 Am 31. Juni wird das „Düsselheim“ trotz vieler Proteste der Werstener Vereine geschlossen.
Ein Bebauungsplan, der 140 Wohnungen im „Gansbruch“ vorsieht, wird vom Rat beschlossen.
2002 Am 15. Juni Eröffnung der Stadtbahnstrecke Holthausen-Hbf. Die Linien U74 und U77 fahren stadteinwärts ab Kaiserslauterner Straße unterirdisch.
Das „Forum Provinzial“, Büro- und Geschäftshaus mit Wellness-Zentrum, wird gebaut.
Die Kantorei der Stephanuskirche in Wersten feiert am 16.09. ihr 50-jähriges Bestehen.
2003 Das Forum Provinzial an der Kölner Landstraße wird eröffnet.
Der Wohnpark Guerickeweg (Kölner Landstraße) mit 85 Wohnungen wird eröffnet.
2004 Das Internetportal "Wohlfühlen in Wersten" geht online.
Durchführung eines großen Fotowettbewerbes von "Wohlfühlen in Wersten", des Heimatvereins "Werstener Jonges" und der Stadtbücherei.
Die Stadtteilbücherei Wersten wird nach gründlichem Umbau neu eröffnet.
Große Fotoausstellung in der neuen Stadtteilbücherei.
2005 Die Sanierung des Brückerbach-Deiches beginnt mit der Fällung von 84 Pappeln.
Beim Werstener Stadtteilfest ist "Wohlfühlen in Wersten" erstmals mit eigenem Stand vertreten.
Durch eine Erbschaft zugunsten der Gemeinde Maria Rosenkranz wird es möglich, die Initiative "Mit Herz und Hand für Wersten" zur "Don Bosco Stiftung" zu erweitern.
2006 Mit der Reihenheim-Bebauung des sogenannten "Feldes" zwischen Nöggerathweg, Fuhlrottweg und "Am Gansbruch" ist die Bebauung des Areals zwischen Brückerbach, A 46/Werstener Straße und dem Anglerheim am ehemaligen Baggerloch abgeschlossen.
Im April wird der erste Bauabschnitt der Deichbewehrung am Brückerbach zwischen der Brücke Münchener Straße und der Mündung in den Rhein fertiggestellt.
Am 16. September eröffnet das "Meilenwerk - Forum für Fahrkultur" auf der Harffstraße.
Die Werbegemeinschaft "Wir in Wersten" führt auf der Kampstraße ihren ersten Adventsmarkt durch.
2007 Ende Januar beginnt der zweite Bauabschnitt der Deichbewehrung am Brückerbach.
Nach 27-jähriger Tätigkeit verlässt Pastor Pintgen Wersten.
Der 2. Adventsmarkt der Werbegemeinschaft "Wir in Wersten" findet im Forum Provinzial statt. Zu Besuch sind Rudi & Blitzi, zwei lebende Rentiere.
2008 Der Musiker Jörg Nolte schreibt für Wersten einen eigenen Song.
Die Sanierung des Brückerbaches wird am 4. Juni abgeschlossen.
Am 6. Juni feiert Wersten mit einem großen Fest 100 Jahre Zugehörigkeit zu Düsseldorf.
Der 3. Adventsmarkt der Werbegemeinschaft "Wir in Wersten" findet erneut im Forum Provinzial statt. Zu Besuch sind wieder Rudi & Blitzi, die lebenden Rentiere.
Der Scheidlingsmühlenweg wird nach mehr als 20 Jahren Querelen mit Anwohnern fertig und für Radler sowie Fußgänger geöffnet.
Der letzte Bauernhof, der „Hamacher-Hof“, wird zu Gunsten eines Wohnhauses abgerissen. Nach kurzer Zeit liegt die Baustelle jedoch wegen Insolvenz der Baufirma brach.
Die evangelische Stephanuskirche wird 50 Jahre alt.
2009 Aufstellung von 4 Blumenschiffen auf der Kölner Landstraße und auf dem Deckel
Abschluss des Umbaus Rheindorfer Weg/Übergang Brückerbach
Beginn des Umbaus des Werstener Kreuzes zur Verlängerung der U79 zur Universität
Erstes Osterfeuer der Werbegemeinschaft "Wir in Wersten" auf dem Schützenplatz
2010 Hotel und Gaststätte Lindentor brennen fast vollständig aus.
2011 Umbenennung des Meilenwerks auf der Harffstraße in ClassicRemise
Fertigstellung des Werstener Kreuzes zur Verlängerung der U79 zur Universität
Gasleuchten auf der Ickerswarder Straße durch elektrische Straßenbeleuchtung ersetzt
2012 Nach zweijähriger Bauzeit wird am Beginn der Werstener Dorfstraße, also am Werstener Kreuz, ein Regenwasserrückhaltebecken fertiggestellt
Wegen Umbauarbeiten am Werstener Tunnel bleibt die Einfahrt in den Tunnel am Werstener Kreuz bis zum Mai 2013 gesperrt.
2013 Nach fast 3 Jahren eröffnet wieder ein Metzgereifachgeschäft auf der Kölner Landstraße.

Mit freundlicher Genehmigung des Heimatvereins Werstener Jonges

Wo Sie noch ganz viel Wersten finden:

Stadtteilkompass Wersten